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Wir müssen uns nur auf den Weg machen

Von Christian Wietheger
Schulpflegschaftsvorsitzender des städtischen Gymnasiums Ochtrup

Die Diskussion um das Turbo-Abi G8 und die Wiedereinführung des Abiturs nach 9 Jahren (G9) läuft seit Jahren und ist gerade jetzt, zur Wahlkampfzeit, auf dem Höhepunkt.

In den Familien herrscht  seit langer Zeit  Frust über G8, aber auch die Angst vor dem Scheitern ist da. Warum wurde das G8 eigentlich damalig eingeführt? Diese Frage stellt man sich immer wieder und aus meiner Sicht gibt es keine vernünftige Antwort darauf.

Es zeigt sich nach den Jahren mit G8, dass dies gescheitert ist. Erfreulicherweise teilen dies mittlerweile alle Parteien, aber auch nur, weil wir als Eltern und viele, viele interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger Druck gemacht haben. Sie haben sich z. B. an der überwältigenden Umfrage „G8/G9 und mehr" durch Herrn Prof. Dollase (im Auftrag der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW) beteiligt. Die Ergebnisse darin, mit über 50.000 Beteiligten, sind mehr als eindeutig. 80 % der Befragten sprechen sich für G9 aus. Auch ein reformiertes G8 erhält eine klare Absage. 

Was zeigt uns das? Die Schülerinnen und Schüler, sowie die Eltern haben diesen wahnsinnigen Schulstress satt. Es dreht sich in den Familien fast nur noch alles um Schule. Wie schaffe ich dies, wie schaffe ich das. Familie, Freizeit, Freunde, Sport, Hobbys bleiben auf der Strecke. Auch die notwendige Zeit, um den Schulstoff vernünftig zu vermitteln, fehlt. Die Zeit für Diskussionen, Austausch innerhalb des Unterrichts über Themen und aktuelles Zeitgeschehen fehlt und ist gerade für zukünftige Studierende so wichtig.

Natürlich sagen die G8 Befürworter, es läuft doch mit G8 an den Gymnasien und es schaffen doch fast alle ihr Abitur in 8 Jahren. Das ist richtig, nur was ist der Preis? Neben den vorher genannten Gründen kommt hinzu, dass die 17 Jährigen Abiturientinnen und Abiturienten nicht einmal eine Wohnung mieten können; nach dem Abi wird erst  einmal ein freiwilliges soziales Jahr gemacht, um sich im Klaren zu werden, was man überhaupt will; es gibt mehr und mehr studierunfähige  Abiturientinnen und Abiturienten (so die Universitäten).

Es kann somit nur eine Entscheidung geben, die auch schon andere Bundesländer getroffen haben, eine Rückkehr zum G9 für alle Gymnasien in NRW! Wer weiterhin G8 möchte, der hat wie früher auch schon die Möglichkeit eine Klasse zu überspringen.

Die Parteien haben auch den Lehrermangel erkannt. Seltsam, dass auch dies immer vor den Wahlen passiert. Die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern und zu fördern wurde verschlafen und muss angepackt werden.

Die meisten Parteien haben zwar begriffen das G8 gescheitert ist, aber die Aussage für eine Rückkehr zum G9 an allen Gymnasien in NRW bekommen sie leider nicht hin.  Einige von ihnen wollen ein Durcheinander an den Gymnasien. G8 und G9 soll beides angeboten werden. Unvorstellbar, dass dies in Betracht gezogen wird. Wie soll so etwas organisatorisch  an den Schulen oder auch bei den Bezirksregierungen gehen? Warum muss das Rad immer wieder neu erfunden werden? Die Dinge zum G9 liegen fertig in der Schublade und können in Ruhe und gemeinsam umgesetzt werden. Aber hier sieht man wieder, dass Politik oft nur von oben herab gemacht wird und die Dinge, die von unten, von der Basis erfasst/erkannt werden, werden dann hinweggefegt.

Dies wird uns in der Eindeutigkeit, sich für ein G9 an allen Gymnasien in NRW einzusetzen, nur bestärken.  „Mehr Zeit für gute Bildung an unseren Gymnasien und mehr Zeit für die wichtigen außerschulischen Dinge". Wir müssen uns nur weiterhin auf den Weg machen!

Deshalb hat auch jeder mit dem zurzeit laufenden Volksbegehren „G9 jetzt" die Möglichkeit, seine Stimme dafür bis zum 7. Juni in den örtlichen Rathäusern abzugeben!

Der Wert der Bildung ist unermesslich und die Kinder sind unsere Zukunft – also liebe Politikerinnen und Politiker, macht etwas daraus und zwar jetzt!!

Vom Einer bis zum Rennvierer

Die Ruderflotte am Gymnasium Ochtrup: Dass heute das Gymnasium Ochtrup über 11 Ruderboote verschiedener Ausprägung verfügt und das Rudern seinen festen Platz im Sportplan der Oberstufenkurse hat, geht auf eine Initiative von Herrn Brinkwirth zurück. In seiner Jugend selbst aktives Mitglied im Ruderverein  Hamm, fragte er mich kurz nach meinem Amtsantritt, ob ich interessiert sei, an seiner Schule eine Ruderriege aufzubauen. Seine Bitte fand spontan ein offenes Ohr, und so wurde mit Hilfe von Spendengeldern seines Kegelvereins und mit Geldern der Bezirksregierung Münster das erste Boot bei einer Firma in Celle bestellt. Im Oktober 1975 fand am Haddorfer See die Bootstaufe des roten Doppelvierers statt; dem jüngsten Schüler des Gymnasiums war es vergönnt, mit der obligatorischen Flasche Sekt den neuen Vierer auf den Namen „Seeteufel“ zu taufen. In seiner Begrüßungsrede konnte Herr Brinkwirth viele Mitglieder des Kollegiums, der Eltern- und Schülerschaft und seines Kegelvereins am Ufer des Sees willkommen heißen und das Boot zu seiner offiziellen Jungfernfahrt zu Wasser lassen.

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Mädchen und Jungenförderung wird am Gymnasium groß geschrieben

Seit zwei Jahren bietet das Gymnasium Ochtrup bereits Workshops für Mädchen zum Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an. Nachdem Bärbel Klisa in Eigeninitiative eine Ausbildung als Trainerin zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Mädchen beim Kinderschutzbund durchlaufen hatte, konnte das Angebot für die Mädchen an unserer Schule durch die Unterstützung des Fördervereins des Städtischen Gymnasiums Ochtrup erst richtig in Gang kommen.

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Literaturkurs für NRW nominiert für das Schultheater der Länder in Nürnberg

Eine Woche hatten unsere Schülerinnen und Schüler des Literaturkurs des vergangenen Schuljahres (Jg. 12) Zeit, ihre als Vertreter für das Land NRW beim Schultheater der Länder ausgewählte gemeinsame Produktion „Lost in communication“ noch einmal nach zu polieren, bevor man am 19.09.2010 nach Nürnberg aufbrach, wo aus allen 16 Bundesländer u.a. mit Finanzierung des Landes NRW die ausgewählten Produktionen auf die Bühne gebracht wurden.

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Schüleraustausch mit Polen

Das jüngste Kind unter den Austauschprogrammen ist der Schüleraustausch zwischen dem Liceum Ogólnoksztalcace im. Tadeusza Kosciuszki w Wieluniu in Wielun und dem Gymnasium Ochtrup. Im März 2007 besuchte zum ersten Mal ein Gruppe polnischer Schülerinnen und Schüler aus Wielun Ochtrup. Der Initiator des Austausches, Hans Grote, begleitete anschließend im September 2007 die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ochtrup nach Wielun.

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Eintragungslisten G8/G9

Stadt Ochtrup: (Link)

Montags – donnerstags von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr.
Freitags von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr
sowie an folgenden Sonntagen: 19. Februar, 26. März, 30. April und 28. Mai jeweils von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Im Bürgerbüro (Zimmer 2 und 3), Rathaus, Prof.-Gärtner-Straße 10, 48607 Ochtrup.

Gemeinde Metelen (Link)

zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses im Zimmer 1.07 (Wahlamt).
Montags bis freitags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr,
montags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr und
donnerstags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Und an nachfolgenden Sonntagen von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr ebenfalls im Rathaus, Zimmer 1.07:
19. Februar 2017, 26. März 2017, 30. April 2017 und 28. Mai 2017.

Stadt Wettringen (Link)

vom 2. Febr. – 7. Juni im Rathaus Zimmer 16 zu den üblichen Öffnungszeiten und
an vier Sonntagen (19.02., 26.03., 30.04. und 28.05.)
in der Zeit von 09.00 – 13.00 Uhr
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